Wie viel Kapital braucht ein Trader wirklich?

Viele Broker locken damit, dass er bereits mit einem sehr geringen Startkapital mit dem Training beginnen kann. Auf Plus 500 bekommt man beispielsweise 25 € geschenkt, wenn man einfach nur ein Konto eröffnet. Eine Einzahlung kann bereits ab 100 € erfolgen. Mit einem solchen Konto kann man nun an die internationalen Finanzmärkte treten und mit Währungen handeln. Interessant beim Forex ist, dass hier die Gebühren stets in Relation zum gehandelten Volumen stehen. Somit zahlt ein Kleinanleger genauso viel Gebühren wir in institutioneller Anleger.

 

Wir Kapital benötigt man um davon leben zu können?

 

Wer davon träumt ein Leben als professioneller Trader genießen zu können, stellt sich sehr wahrscheinlich die Frage wie viel Kapital benötigt wird. Dies kann man einigermaßen einfach ausrechnen. Wer davon ausgeht, dass man im Jahr ein Kapitalzuwachs von 30 % erzielen könne, kann mit einem Kapital von 100.000,01 € jährlichen Profit von 30.000 € erwirtschaften. Anschließend muss von diesem Geld die Abgeltungssteuer, verschiedene Versicherungen und Rücklagen für die Rente gezahlt werden. Es ist schnell zu erkennen, dass hier nicht genügend Geld übrig bleibt um einen anständigen Lebensstil finanzieren zu können. Kommt anschließend noch eine Familie mit den Spiel wird unmöglich. Erhöht man das Kapital auf 200.000 €, so steigt der jährliche Profit auf 60.000 € an. Wenn man nun berücksichtigt, dass man seine gesamte finanzielle Existenz mit dem Training riskiert, keine gesicherten Einkünfte hat und jegliche Versicherungskosten vollständig selbst tragen muss, ist auch dies kein gutes Einkommen.

 

Viele selbständige Trader Leben am Existenzminimum

 

Als Trader hat man einen sehr steinigen Weg vor sichDein Trader ein riesiges Kapital benötigt, um wirklich profitabel handeln zu können, entscheiden sich viele dafür eine Stelle bei einer Bank anzunehmen und dort zu arbeiten. Häufig handeln sie nebenbei privat um ihr Einkommen aufzustocken. Wer also einige 100 € angespart hat und nun damit Trader werden möchte, sollte zunächst nicht davon träumen von diesem Hobby auch leben zu können. Auch sehr gute Trader brauchen eine lange Zeit um sich einen anständigen Kapitalstock aufbauen zu können. Zu Beginn ist es wahrscheinlich eine gute Idee durch das anbieten von Seminaren und Coachings eine weitere Einkommensquelle zu erschließen und somit schneller das benötigte Startkapital ansparen zu können.

 

Große Schwankungen gefährden die Karriere

 

Bei den obigen Rechnungen wird stets unterstellt, dass man Jahr für Jahr dieselbe Rendite einfährt. In der Realität es aber so, dass es auch durchaus lange Strecken gibt, an denen auch ein guter Trainer Verluste einfährt. Besonders in dieser Zeit machen sich Existenzängste breit und das Kapital schrumpft. Um diese Zeit überstehen zu können braucht man einen Notgroschen, von dem man einige Zeit leben kann.

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